Happy International Womens Day!

Happy International Womens Day!

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist weiblich. Und wir alle - mehr als 3 Milliarden Frauen - sind einzigartig und in der Lage, die Welt zu verändern. In den letzten Jahren konnten wir schon einige Erfolge erzielen. So ist die mächtigste Frau der Welt unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel, Greta Thunberg ist mit gerade erst 18 Jahren das Gesicht der weltweiten Klimabewegung “Friday’s for future” und im Jahr 2019 hat die NASA zum ersten Mal eine Gruppe aus ausschließlich weiblichen Wissenschaftlerinnen für Reparaturarbeiten in den Weltraum geschickt. Wie Laurel Thatcher einst sagte, schreiben brave Frauen selten Geschichte. Aus diesem Grund nutzen wir den Weltfrauentag, um acht inspirierende Frauen vorzustellen, die für uns alle über sich hinausgewachsen sind, für die Gleichberechtigung gekämpft und somit unsere Geschichte grundlegend verändert haben.

“Dieser internationale Frauentag ist die wichtigste Kundgebung für das Frauenwahlrecht gewesen, welche die Geschichte der Bewegung für die Emanzipation des weiblichen Geschlechts bis heute verzeichnen kann.”

Clara Zetkin, 1911

 

Starten wir mit der Frau, der wir den Weltfrauentag zu verdanken haben. Im Jahr 1910 hat die deutsche Politikerin, Friedensaktivistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin auf der zweiten internationalen sozialistischen Frauenkonferenz die Einführung eines internationalen Frauentages vorgeschlagen. Ein Jahr später wurde dieser Vorschlag bereits in die Tat umgesetzt. Während sich am Anfang nur fünf Länder daran beteiligt haben, so werden Frauen mittlerweile auf der ganzen Welt am 08. März gefeiert.

 “Obwohl ich vielleicht die erste Frau in diesem Amt bin, werde ich nicht die letzte sein. Denn jedes kleine Mädchen sieht, dass dies ein Land der Möglichkeiten ist.”

Kamala Harris

Sie ist 56 Jahre alt, Anwältin und war schon oft die erste Frau in einem Amt. Jetzt ist Kamala Harris die erste weibliche und die erste schwarze Vizepräsidentin der USA und hat das Bild der führenden Politiker der Vereinigten Staaten somit ordentlich verändert. Die Tochter einer Inderin und eines Jamaikaners setzt sich bereits seit ihrer Kindheit gegen Rassismus ein und gibt dank ihrer Vereidigung nun Frauen auf der ganzen Welt Hoffnung für mehr Gleichberechtigung.

"Ich erhebe meine Stimme - nicht um zu schreien, sondern um für die zu sprechen, die keine Stimme haben."

Malala Yousafzai

Schon mit elf Jahren begann Malala Yousafzai, sich für Frauenrechte in ihrer Heimat, Pakistan einzusetzen. In Form eines Blog-Tagebuchs schrieb sie für die Website des britischen Fernsehsenders BBC über die Gewaltverbrechen der Taliban. Zehn Wochen lang schrieb Malala über die furchtbare Situation in ihrem Heimatland. Während sie von der westlichen Welt gelobt worden ist und immer berühmter wurde, gelangte sie bei den Taliban immer mehr ins Visier. Um sie zu stoppen, wurde Malala in einem Bus angeschossen und schwer verletzt. Ihren Mut hat die heute 20-Jährige dennoch nicht verloren. Mittlerweile lebt sie in England und hat im Jahr 2014 den Friedensnobelpreis gewonnen.

“Denn es gibt immer Licht, wenn wir nur mutig genug sind, es zu sehen, wenn wir nur mutig genug sind, es zu sein."

Amanda Gorman

Die Dichterin steht mit nur 22 Jahren für ein neues Amerika. Ein Amerika, das aktiv gegen Rassismus und Ungleichheiten kämpft und sich für Feminismus einsetzt. Und diese Vorstellung teilt sie mit der ganzen Nation bei der Amtseinführung des 46. Präsidenten, Joe Biden. Über Nacht gehen Amandas Worte viral und stoßen weltweit zum Nachdenken an. Nach eigener Aussage möchte Gorman eines Tages auch selbst Präsidentin der Vereinigten Staaten werden.

“Lass dich niemals durch die eingeschränkte Vorstellungskraft Anderer einschränken.”

Carol Mae Jemison

Als erste afroamerikanische Frau im Weltraum hat sich Carol Mae Jemison in der Geschichte verewigt. Im Jahr 1992 nahm sie an der 50. Space Shuttle Mission teil und machte sich als Missionsspezialistin bei der Mission “STS-47” auf den Weg ins All. Bereits im Kindergartenalter wusste die US-Amerikanerin, dass sie eines Tages Wissenschaftlerin werden möchte. Später gründete sie eine Gesellschaft, die moderne Technologien in Entwicklungsländer integriert.

“Ich hab kein Problem damit, anders zu sein. Anders zu sein ist toll. Das, worauf es ankommt sind die inneren Werte eines Menschen. Und innerlich bin ich glücklich! Ich habe Spaß! Ich bin Jazz!”

Jazz Jennings

Mit nur 20 Jahren ist die US-amerikanische Aktivistin Jazz Jennings bereits das Sprachrohr für die LGBT Community und setzt sich für deren Rechte ein. Sie ist eine der jüngsten Personen, die öffentlich als Transgender bekannt geworden ist. Im Alter von 5 Jahren wurde bei ihr eine geschlechtsspezifische Dysphorie festgestellt. Immer unterstützt durch ihre Familie, gründete Jazz 2007 eine Organisation, die sich für die Bedürfnisse von Trans-Jugendlichen einsetzt. Mittlerweile ist sie außerdem Reality-TV Star, YouTuberin und Model.

“Ich wusste, wenn ich aufhöre, würde niemand mehr glauben, dass Frauen die Fähigkeit haben, mehr als 26 Meilen zu laufen. Wenn ich aufhöre, würde jeder sagen, es war ein Publicity-Gag. Wenn ich aufhöre, würde es den Frauensport zurückwerfen, weit zurück, statt vorwärts.”

Kathrine Switzer

Im Alter von 12 Jahren begann die US-Amerikanerin, jeden Tag eine Meile zu laufen und trainierte während ihres Studiums mit dem männlichen Leichtathletik Team. Obwohl Frauen zu dieser Zeit nicht am Bostoner-Marathon teilnehmen durften, meldete sich Kathrine Switzer dafür an und lief mit der Nummer 261. Trotz mehreren Versuchen, ihr die Nummer abzureißen, kam sie nach mehreren Stunden ins Ziel und löste mit ihrer Aktion einen Diskurs über die Regeln des Frauensports aus. 50 Jahre nach ihrem ersten Lauf, absolvierte Switzer als 70-Jährige den Boston-Marathon in unter 5 Stunden. Ihr Projekt, “261 fearless” ist ein globales Frauen Laufnetzwerk, das Frauen durch Laufen, Ausbildungsprogramme, Kommunikationsplattformen und Events stärken und vereinen möchte. 

Wir finden, dass jede Frau die Möglichkeit haben muss, das tun und lassen zu können, was sie will. Bye bye Genderstereotype und idealisierte Schönheitsbilder! Mit Erfolgen, wie dem Senken der Tamponsteuer, der Fahrerlaubnis für saudische Frauen oder feministischen Bewegungen, wie #bodypositivity oder #bodyneutrality fördern wir die Chancengleichheit und heben die Einzigartigkeit einer jeden Frau hervor. Denn das sind wir! Einzigartig, mutig, selbstbewusst und bereit, die Welt zu erobern.